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Zahlreiche Durchsuchungen in NRW nach Massenschlägereien in Oberhausen

Durchsuchung EK Rampe
Zahlreiche Durchsuchungen in NRW nach Massenschlägereien in Oberhausen
Polizei und Justiz verfolgen weiter konsequent Hooligan-Straftaten
Nur wenige Wochen nach der Tat starteten Polizei Oberhausen und Staatsanwaltschaft Duisburg eine Durchsuchungsaktion im Zusammenhang mit der Massenschlägerei auf einem Parkplatz in der Nähe der Oberhausener König Pilsener Arena (9.11).

Die Ermittlungskommission "EK Rampe" der Polizei Oberhausen hatte landesweit nach Zeugen und Handyaufnahmen der Tat gesucht. Die Ermittlungsergebnisse deuten darauf hin, dass es sich bei den Tatverdächtigen um Gewalttäter aus der Hooligan-Szene handeln könnte.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg ordnete das Amtsgericht Duisburg jetzt die Durchsuchung von insgesamt acht Wohnungen von Tatverdächtigen in Gelsenkirchen (2), Bottrop (1), Dortmund (3), Heiligenhaus (1) und Köln (1) an.

Mit Unterstützung von Polizisten der betroffenen Polizeibehörden betraten die Oberhausener Ermittler heute (10.12.) zeitgleich alle acht Wohnungen und durchsuchten sie nach Beweismitteln.

Die Ermittler stellten neben Dutzenden elektronischen Geräten und Speichermedien auch Reizgas, Messer, frei erwerbliche Waffen, Baseballschläger und diverse Gegenstände zur passiven Bewaffnung und Vermummung sicher.

Chronologie der Berichterstattung