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Vorbild sein - Kinder lernen von Eltern

Auf dem Schulweg
Vorbild sein - Kinder lernen von Eltern
Rücksicht nehmen - Erwachsene sind Vorbilder für I-Dötzchen
Wenn ab sofort Schulkinder und I-Dötzchen morgens, mittags und in den Nachmittagsstunden in Oberhausen unterwegs sind, werden Polizisten gezielt das Verhalten aller Verkehrsteilnehmer unter die Lupe nehmen. Wir wollen, dass insbesondere die schwächsten Verkehrsteilnehmer, unsere Schulkinder, aber auch alle anderen sicher an ihr Ziel gelangen

Ein sicherer Schulweg ist von besonderer Bedeutung und jeder bei einem Verkehrsunfall verletzte Mensch - egal ob jung oder alt - ist einer zu viel!

Das schaffen Polizei und Verkehrswacht aber nicht allein - wir brauchen Ihre tatkräftige Unterstützung!

Fakt ist, dass Kinder insbesondere ihre Eltern zum Vorbild nehmen. Schon auf dem Weg zur Schule lernen die Kleinen so ganz spielerisch, dass Mama oder Papa sich oft ganz selbstverständlich nicht an die Verkehrsregeln halten, wenn sie zum Beispiel beim Ein- und Aussteigen vor den Schulen andere Verkehrsteilnehmer behindern oder gar gefährliche Situationen durch ihr Verhalten schaffen. „Ich lass Dich nur schnell hier raus. Die anderen können ja mal kurz warten!“

Auch wenn Elterntaxis in Zeitnot von Polizisten geblitzt und angehalten werden, ist das ganz sicher kein vorbildliches Verhalten. Aber auch alle anderen Verkehrsteilnehmer, die im Früh- oder Feierabendverkehr gestresst und unter Zeitdruck wenig Rücksicht auf unsere schwächsten Verkehrsteilnehmer nehmen, hinterlassen bei den Kindern bleibende Eindrück und sind leider oft keine Vorbilder.

Wir alle sollten (nicht nur) in den kommenden Wochen als erfahrene Verkehrsteilnehmer Rücksicht nehmen und Geduld zeigen - jeder fängt mal klein an!

Halten wir uns an die Regeln, können die Kleinen von uns lernen können. Als Vorbild können wir das richtige Verhalten vorleben. Mit ein wenig Selbstdisziplin können wir helfen, Unfälle zu vermeiden.

Unsere Jüngsten können Geschwindigkeiten und Abstände noch nicht richtig einschätzen. Manche Umwelteinflüsse sind ihnen noch fremd und können sie ablenken. Möglicherweise laufen sie einfach auf die Straße, ohne vorher geschaut zu haben. Kinder haben aufgrund ihrer geringen Körpergröße eine ganz andere Perspektive.

Liebe Eltern,
schnallen Sie Ihr Kind an beziehungsweise sichern Sie es richtig, wenn Sie es mit dem Auto zur Schule bringen oder von dort abholen. Bis zum vollendeten 12. Lebensjahr dürfen Sie Kinder, die kleiner als 150 cm sind, in Ihrem Pkw auf den Vorder- oder Rücksitzen nur mitnehmen, wenn amtlich genehmigte und geeignete Rückhalteeinrichtungen benutzt werden.

Beachten Sie Halteverbote im Eingangsbereich von Schulen, damit die Schüler nicht durch den "Bringverkehr" der Eltern gefährdet werden! Halten Sie Ihren Pkw so an, dass Ihr Kind die Fahrbahn möglichst nicht überqueren muss.

Der kürzeste Weg muss nicht immer der sicherste sein. Nutzen Sie alle möglichen Überquerungshilfen für Ihr Kind, wie Zebrastreifen und Verkehrsampeln oder Überwege, an denen ihrem Kind beim Überqueren der Straße durch Schülerlotsen oder durch Schulweghelfer geholfen wird. Erkundigen Sie sich auch bei ihrer Schule nach dem aktuellen Schulwegplan.

Erläutern Sie Ihrem Kind falsches Verkehrsverhalten anderer Verkehrsteilnehmer. Zeigen Sie ihm, wie man es richtig macht.

Bitte schicken Sie Ihr Kind rechtzeitig zur Schule. Zeitnot und Hetze führen zu falschem Verhalten und erhöhen das Unfallrisiko.

Unfälle ereignen sich auch häufig, wenn sich die Kinder beim Warten auf den Bus mit Spielen die Zeit vertreiben. Sie sollten auf diese Gefahr besonders hinweisen. Üben Sie mit Ihrem Kind auch, wie es nach dem Aussteigen sicher die Straße überqueren kann, nämlich erst dann, wenn der Bus weg und die Sicht wieder frei ist. Viele Unfälle passieren dadurch, dass Kinder hinter haltenden Bussen unvermittelt die Fahrbahn überqueren.
 

Kinder haben eine andere "Perspektive" im Straßenverkehr! OB_E_Tack_oeffentlich_kinder_verkehr_20141015_19
Vorbild sein! OB_E_Tack_oeffentlich_kinder_verkehr_20141015_23