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Festnahmen wegen des Verdachts des schweren Bandendiebstahls

Durchsuchungen und Festnahmen im Ruhrgebiet
Festnahmen wegen des Verdachts des schweren Bandendiebstahls
Polizei Oberhausen durchsucht Objekte im Ruhrgebiet
Seit Mitte Dezember 2019 beschäftigen sich die Ermittler vom Oberhausener Einbruchskommissariat 22 mit einer Serie von Einbrüchen in Geschäftsräume einer Gastronomiekette mit Filialen in ganz NRW. In enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Duisburg erhellten die Ermittler seitdem die Hintergründe von insgesamt 13 Einbrüchen.

Sie identifizierten schnell drei Tatverdächtige aus Mettmann, Moers und Wuppertal. Nachdem immer mehr Details und Beweismittel eine Tatbeteiligung der Männer belegten, hielt die Staatsanwaltschaft Duisburg schließlich einen dringenden Tatverdacht bei insgesamt fünf Taten, welche in Oberhausen, Gelsenkirchen, Grevenbroich, Rheine und Coesfeld begangen worden sein sollen, für gegeben. Sie beantragte beim Amtsgericht Duisburg für die drei Tatverdächtigen Haftbefehle und für vier Wohnungen in Oberhausen, Mettmann, Moers und Wuppertal Durchsuchungsbeschlüsse.

Am frühen Morgen schlugen die Ermittler in einer konzertierten Aktion zu. Zeitgleich durchsuchten sie die Objekte und trafen in Mettmann, Wuppertal und Oberhausen jeweils einen der Tatverdächtigen an. Sie vollstreckten alle Haftbefehle und stellten bei den Durchsuchungen umfangreiches Beweismaterial sicher.

Die Ermittler erhoffen sich durch die zur Zeit stattfindenden Vernehmungen der Tatverdächtigen und die Auswertung des Beweismaterials die Klärung noch offener Fragen. Die Beschuldigten werden heute wegen des Verdachts des schweren Bandendiebstahls dem Haftrichter am Amtsgericht Duisburg vorgeführt.