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Hier bloggen Fabian und Luis

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Hier bloggen Fabian und Luis
Unser 4. Blog vom 10.10.2017
Hey Leute,
wir melden uns nun auch mal wieder mit einem neuen Blog zurück. Seit etwa 5 Wochen sind wir jetzt in der Fachhochschule und damit ging für uns wieder das Lernen los.

Wir hatten genügend Zeit die ersten Eindrücke aus den 8 Wochen Praktikum Revue passieren zu lassen.
Auf die spannende Praktikumszeit wollen wir in diesem Blog speziell eingehen.

In der ersten Woche des Praktikums hatten wir eine sogenannte Organisationswoche, in der uns die grundlegenden Dinge eines polizeilichen Alltags näher gebracht wurden. Daher wurde uns gezeigt, wie wir zum Beispiel einen Alkoholvortest (Alco-Test) oder eine Geschwindigkeitsmessung (Blitzer) durchzuführen haben. Ebenfalls haben wir für den Ernstfall geübt, wie wir einen sogenannten „Stopp-Stick“ vor ein fahrendes Fahrzeug werfen zu haben, um dieses im Fluchtfall stoppen zu können.

Nachdem wir die erste Woche hinter uns gebracht haben, ging es für uns auf die jeweilige Dienststelle. Wir beide haben unseren Dienst auf der Polizeiwoche Oberhausen-Sterkrade versehen, wo wir am ersten Arbeitstag pünktlich um 6 Uhr zum Frühdienst erschienen. Wir wussten zu Beginn noch nicht wirklich, was uns alles auf der Straße erwarten wird.
Vor Dienstbeginn war es unsere tägliche Aufgabe den Streifenwagen mit den erforderlichen Einsatz- und Führungsmitteln aufzurüsten. Dazu gehörte auch die tägliche Funktionsprüfung der BARVUS (Bargeldloser Einzug von Verwarnungsgeldern und Sicherheitsleistungen) und Alco-Test Geräte, sowie der Maschinenpistole mit den dazugehörigen Magazinen.

Als dann der erste Auftrag der Leitstelle einging, hieß es für uns in den Streifenwagen einzusteigen und zur Einsatzörtlichkeit zu fahren. Wir als Praktikanten nahmen auf dem Beifahrersitz Platz und waren für das Funken zuständig. Am Einsatzort eingetroffen wurde uns von den Kollegen direkt mitgeteilt, dass wir den Fall jetzt eigenständig klären sollten. Bei mir war dies eine sogenannte „Hilflose Person“, die im Eingangsbereich einer Kantine lag. Ich sprach den Mann an und sagte ihm, warum wir gerufen wurden. Der Obdachlose machte auf mich zwar einen alkoholisierten Eindruck, wirkte dennoch zurechnungsfähig. Er zeigte sich einsichtig und verließ die Örtlichkeit, nachdem ich ihm einen Platzverweis erteilt hatte. Wir beobachten ihn beim Verlassen der Einsatzörtlichkeit um zu überprüfen, ob er im weiteren Verlauf eine Gefahr für sich selbst oder andere darstellen könnte.

Da dies nicht der Fall war galt der Auftrag für uns als abgeschlossen. Ich meldete den Einsatz bei der Leitstelle ab und uns wieder bereit für den nächsten Auftrag. Nun hatte ich auch die anfängliche Nervosität abgelegt und das Funken funktionierte immer reibungsloser. 

Wir hatten dann noch weitere Einsätze, wie Verkehrsunfälle der Kategorie 5 oder auch Ladendiebe. Ein Verkehrsunfall der Kategorie 5 bedeutet, dass es sich „lediglich“ um einen Blechschaden handelt, Personen nicht verletzt sind und alle beteiligten Fahrzeuge noch fahrbereit sind.


Im nächsten Blog werden wir euch über weitere spannende Einsätze, die wir miterlebt haben berichten.


Bis dann, euer

Luis und Fabian!

 

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