Polizeinotruf in dringenden Fällen: 110

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Unser 3. Blog vom 23.8.2017
Hey Leute,
heute berichten wir über die erste Phase in Selm-Bork, wo das praktische Training der Polizeiausbildung stattfindet. Die erste Phase ging für uns vier Wochen, d.h. wir waren bis kurz vor den Weihnachtsfeiertagen in Selm-Bork.

Bevor wir das erste Mal dort waren, konnten wir uns nur durch Erzählungen vorstellen, wie es in dort ablaufen wird.

Der Dienst findet von 07:00-15.30 Uhr statt, was ein frühes Aufstehen mit sich bringt. Wir beide kommen aus Bottrop und fahren ca. 45 Minuten nach Selm-Bork. 07:00 Uhr Beginn bedeutet nämlich, dass man in Uniform fertig umgezogen ist.

Manche Mitstudierende haben sich in der Umgebung des Polizeigeländes eine Wohnung für die Dauer des Aufenthalts genommen. Das bedeutet natürlich etwas mehr Schlaf. Wir haben bis jetzt immer darauf verzichtet, werden aber im Rahmen des nächsten Selm-Blocks ebenfalls zusammen eine Wohnung nehmen.

Die in Selm vermittelten praktischen Kompetenzen sind natürlich am Anfang mit etwas Theorie verbunden. Wir wurden in Gruppen für die Dauer in Selm eingeteilt und waren dann ein Kurs. Pro Kurs sind wir 12-16 studierende. In unserem Selm-Kurs haben wir ähnlich wie in der Fachhochschule einen Stundenplan.

Die Fächer dort unterscheiden sich komplett mit denen aus der Fachhochschule. Fächer wie Fahrsicherheitstraining mit dem Streifenwagen, Training mit dem Schlagstock, Schießen mit der Schusswaffe, Eingriffstechniken und natürlich Sport stehen auf dem Plan. Unteranderem haben wir auch dort Sportprüfungen abzulegen, wie z.B. einen Cooper-Test, zwei Schwimmprüfungen und einen Parcours.

Mit einen guten Vorbereitung, sind alle Sporttests zu schaffen. Bevor es mit dem praktischen Training so richtig losgehen konnte, wurde uns erstmal das nötige Know-how vermittelt. Wir bekamen theoretischen Unterricht in verschiedene Themenbereichen, z.B. wie die Waffenhandhabung korrekt funktioniert, eine Waffe auseinander gebaut wird und wie wir die Waffe nach Gebrauch vernünftig reinigen. Das heißt, bevor wir das erste Mal mit der Schusswaffe schießen durften, mussten wir zunächst mit einer sogenannten „Rotwaffe“ unter Beweis stellen, dass wir die Handhabung beherrschen. 

Weiterhin bekamen wir u.a. den theoretischen Einstieg in Bereichen wie die polizeilichen Dokumente richtig auszufüllen sind, wie wir den Umgang mit dem Funkgerät handhaben, der Schlagstock und das Reizstoffsprühgerät (Pfefferspray) wurde uns näher erläutert. Ebenfalls wurde uns gelehrt wie man deeskalierend Konflikte löst, was für unseren beruflichen Alltag von großer Bedeutung ist. Polizeilich relevante Fertigkeiten wie Erste-Hilfe Maßnahmen bekamen wir ebenfalls vermittelt.

Dies hört sich alles erstmal viel an, macht aber riesen Spaß und ist durchaus interessant. Nach dem theoretischen Teil folgt die Anwendung in verschiedenen Rollenspielen, in den Schießhallen des Geländes oder auf den Grünflächen.

 

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