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Hier bloggen Fabian und Luis

Fabian und Luis
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Unser 2. Blog vom 4.8.2017
So Leute!

Wie wir bereits erwähnt hatten, gehen wir weiterhin auf die Ausbildung und ihre Inhalte genauer ein. Vielleicht fangen wir erstmal mit der Fachhochschule an, die im September letzten Jahres für uns begonnen hat.

Die erste Septemberwoche ist eine sogenannte ,,O-Woche´´ (Organisationswoche) und findet an dem Standort der Einstellungsbehörde statt. Dort trafen wir auf alle Leute, die in den darauffolgenden 3 Jahren unsere Mitstudierenden sein werden.

Wir konnten Kontakte knüpfen, uns austauschen und kennenlernen. Uns wurde die für unseren Standort verantwortliche Ausbildungsbehörde, die Polizeipräsidentin und viele Menschen mehr, die uns im Laufe der Ausbildung begleiten und unterstützen werden vorgestellt.

Als Auszubildender hat man den Status ,,Beamter auf Widerruf´´ und bekommt passend dazu eine Urkunde überreicht, die einem schon am Anfang des Studiums mit Stolz erfüllt. Die Kurslisten wurden ausgehangen und wir konnten uns selber eintragen und somit selbst entscheiden, mit wem wir die nächsten 3 Jahre in der Fachhochschule in einem Fachhochschulkurs studieren werden. In der ersten Woche musste natürlich sehr viel organisatorisches geklärt werden, da knapp 2000 Kommissaranwärter in ganz NRW eingestellt wurden.

Nachdem die erste Septemberwoche vorbei war, saßen wir gemeinsam in unserem Fachhochschulkurs und waren total gespannt auf das, was auf uns zu kommt. Man konnte sich einen groben Überblick verschaffen und die neuen Eindrücke auf sich wirken lassen. Nachdem wir den Studienplan erhielten, konnten wir uns erstmal nur grob vorstellen, was die Inhalte der Fächer wie Strafrecht, Eingriffsrecht, Staatsrecht, Einsatzlehre, Kriminalistik oder Verkehrsrecht sein sollten.

Wir waren motiviert und wollten von Anfang an alles ordentlich machen, um die Inhalte zu verstehen. Dann fingen die ersten Stunden an. Fleißig wurde alles mitgeschrieben, wobei die Hälfte von den Notizen für uns persönlich anfangs unverständlich waren. Nach den Vorlesungen guckten wir uns des Öfteren fragend an und begriffen noch nicht ganz worum es ging. Das hat unsere Motivation aber keineswegs genommen! Wir haben Lerngruppen gebildet und uns die Inhalte im angeleitetem Selbststudium beigebracht. Was uns beide auch überraschte, war der Zusammenhalt innerhalb des Kurses und in der Fachhochschule. Alle hielten zusammen, halfen sich untereinander und wollten sich so gut wie möglich durch das Studium bringen. Einen Konkurrenzkampf wie in Firmen gab es nicht, da jeder, der sein Studium und die Ausbildung erfolgreich abschließt zum Polizeikommissar ernannt wird.

Wenn man von Anfang an dabei ist und genügend lernt wird schnell klar, worum es geht. Die erste Fachhochschulphase verlief von September bis November. Im November ging es für uns alle nach Selm-Bork, wo das praktische Training stattfindet. Dies war eine gute Abwechslung zum Fachhochschultag.

 

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