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Hier bloggen Fabian und Luis

Fabian und Luis
Hier bloggen Fabian und Luis
Unser 1. Blog vom 24.7.2017
Unsere Namen sind Fabian und Luis und wir kommen aus Bottrop. Wir studieren an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Gelsenkirchen, welche auch unsere Einstellungsbehörde ist. Wir gehören zum Einstellungsjahrgang 2016 und möchten euch in nächster Zeit ein paar Einblicke über die Ausbildungszeit und ihre Vielfalt bei der Polizei vermitteln.
Wir legen euch die Studienzeit, das praktische Training am LAFP sowie das Praktikum, in dem wir uns momentan befinden näher.

Hallo Leute,
hiermit möchten wir beide uns einmal vorstellen, damit ihr wisst, mit wem ihr es in der nächsten Zeit zu tun habt.

Fabian H. (23)

Bevor ich bei der Polizei angefangen habe, habe ich 4 Semester auf Lehramt studiert. Der Beruf des Polizisten lag mir schon immer nah, da mein älterer Bruder ebenfalls bei der Polizei ist. Durch Gespräche und Erzählungen wuchs die Begeisterung dafür von Woche zu Woche, da ich einen Beruf ausüben wollte, indem ich auch mit Menschen in Kontakt stehe. Mir war bewusst, dass bestimmte Vorrausetzungen wie Teamfähigkeit, körperliche Fitness oder auch in stressigen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren mitgebracht werden sollten.

Für mich und meine Person also genau das richtige, da ich immer schon gerne Teil einer Gemeinschaft war und die Polizei wahrscheinlich einer der größten und wichtigsten Gemeinschaften ist. Somit habe ich mich bei der Polizei beworben.

Luis S. (24)

Bevor ich bei der Polizei angefangen habe, habe ich nach meiner Fachoberschulreife im September 2010 eine Ausbildung zum Industriemechaniker im Bergbau begonnen und diese auch erfolgreich im Januar 2014 abgeschlossen. Parallel zur Ausbildungszeit erlangte ich meine Fachhochschulreife. Somit hatte ich die Einstellungskriterien erfüllt. Anschließend arbeitete ich bis zum August 2016 unter Tage, als Industriemechaniker.

Es war schon immer mein Wunsch bei der Polizei anzufangen. Dieser Wunsch wurde durch Erzählungen von Freunden und Bekannten, die ebenfalls bei der Polizei sind immer weiter bestärkt. Nach einem Gespräch mit einem Polizeiwerber stand für mich endgültig fest einen neuen beruflichen Werdegang bei der Polizei einschlagen zu wollen. Der Polizeiwerber hat mir bei meiner Bewerbung große Hilfe geleistet, er konnte mir alle meine letzten Fragen beantworten. Besonders angeregt hat mich der Gedanke, mit dem Bürger in Kontakt zu stehen und diesen bei Problemen zu unterstützen und Hilfe zu leisten.

Ein Traum geht in Erfüllung

Im September 2016 ging also für uns beide ein Traum in Erfüllung. Bis zum November 2016 waren wir durchgehend in der Fachhochschule. Dort war es anfangs schwer zu verstehen, worum in es in der Theorie überhaupt geht. Fächer wie Strafrecht, Eingriffsrecht, Verkehrsrecht sowie andere letztendlich spannende Fächer ließen unsere Köpfe qualmen. Wir haben am Anfang des Studiums direkt versucht Lerngemeinschaften zu bilden, um uns gegenseitig zu stärken. So war es anfangs immer noch schwer Fuß zu fassen, doch es ging allen so. Als wir im Dezember zum ersten Mal ins praktische Training zum LAFP in Selm-Bork kamen, freuten wir uns riesig, da wir das erste Mal die Uniform anziehen und tragen durften. Die gelehrten Fächer aus der Fachhochschule ergaben dort plötzlich mehr Sinn. Dort wurde uns klar, wofür wir die ganzen Lerninhalte in der Theorie gelernt haben. Dadurch fiel es uns auch leichter, die ganzen Inhalte in der Praxis, wie zum Beispiel in Rollenspielen umzusetzen und dadurch auch rechtssicherer zu sein.

Die Rollenspiele bestanden u.a. aus Verkehrskontrollen, simulierten Wohnungseinbrüchen, gestellten Ruhestörungen und einfachen Bürgergesprächen. Da wir uns am Anfang des Studiums befanden, wurden uns natürlich nur die Basics der polizeilichen Arbeit vermittelt. Weitere Highlights waren Dinge wie zum ersten Mal einen Streifenwagen zu fahren, diesen von innen zu sehen und die Funktionen kennenzulernen. Des Weiteren das erste Mal mit einer Pistole schießen zu dürfen oder mit dem Schlagstock zu trainieren. Spannend waren außerdem auch die Eingriffstechniken der Polizei beigebracht zu kriegen, damit man für egal welche Situation gewappnet ist. Insgesamt waren die ersten vier Wochen am LAFP NRW anstrengend, doch auch interessant und lehrreich.

Die Zeit verging wie im Flug, da tagtäglich etwas anderes auf dem Plan stand und wir viele neue Leute kennengelernt haben.

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