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Einbruchsradar

7.-13.1.2022
Einbruchsradar
Wohnungseinbruchsradar angezeigter Taten
In der vergangenen Woche wurden insgesamt neun Wohnungseinbrüche angezeigt. Drei dieser Taten scheiterten an gut gesicherten Fenstern und Türen oder wachsamen Nachbarn.

Wir informieren Sie hier über die fortlaufende Entwicklung der Wohnungseinbruchskriminalität in Oberhausen. Auf der Übersichtskarte sind NUR die Wohnungseinbrüche der vergangenen Woche, inklusive der Wohnungseinbruchsversuche verzeichnet.

Die genauen Straßen und Hausnummern der Tatorte sind aus Datenschutzgründen nicht erkennbar. Zusätzlich berichten wir im Rahmen von Pressemeldungen auch noch über einzelne Wohnungs- oder andere Einbrüche.  Dort werden dann auch Details zu einzelnen Taten, Tatorten und möglichen Tatverdächtigen genannt.

KfW-Förderung "Einbruchschutz"

Gleichzeitig mit dem Start des Oberhausener Wohnungseinbruchradars (1.4.2016) startet die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) das Förderprogramm 159 "Einbruchschutz", mit dem jetzt gezielt in Einzelmaßnahmen der Schutz gegen Wohnungseinbruch gefördert wird.  Weitere Informationen finden Sie auf der KfW-Internetseite und in dem Merkblatt "Einbruchschutz"

Über 40 Prozent aller Wohnungseinbrüche gelingen nicht, weil die Wohnungen in Oberhausen gut gesichert sind. Unsere technischen Berater helfen Ihnen kostenlos dabei, Ihre eigenen 4-Wände technisch abzusichern.

Rufen Sie uns an: 0208 826 4511.

Hinweis zur Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS)

Die im Wohnungseinbruchsradar wöchentlich veröffentlichten Zahlen beruhen auf den in Oberhausen angezeigten Fällen der vergangenen Woche und werden in der Eingangsstatistik erfasst.

Die Eingangsstatistik bildet die Informationen ab, die unmittelbar bei Anzeigenaufnahme erfasst werden. Sie zeigt also an, wie viele Delikte zur Anzeige gebracht worden sind. Man muss bei der Betrachtung dieser Statistik wissen, dass hier auch Straftaten gezählt werden, die sich im Nachhinein nicht als solche herausstellen. Sprich: Die Ermittlungen ergeben, dass hier keine oder eine andere Tat vorliegt, als ursprünglich angenommen. Ein Tathergang kann sich bei der Anzeigenaufnahme anders darstellen als es die anschließenden Ermittlungen ergeben.

Aus einem aufgenommenen Diebstahl kann so aufgrund der bis dahin unbekannten Tatumstände z. B. ein Raubdelikt werden. Sie ist also ein ungefiltertes Abbild dessen, was in der Behörde eingeht und hat den unschätzbaren Vorteil, dass die Polizei schnell in die Lage versetzt wird, auf sich entwickelnde Schwerpunkte unmittelbar reagieren zu können.

Demgegenüber steht die Polizeiliche Kriminalstatistik.

Diese ist eine Ausgangsstatistik - das heißt, dass hier die Sachverhalte erfasst werden, die im nächsten Schritt an die Justiz zur Strafverfolgung weitergegeben werden.
Hier kann man - im Vergleich zur Eingangsstatistik - von einer viel höheren Datenqualität ausgehen, da die Ermittlungen entsprechend abgeschlossen worden sind und die begangene Straftat eindeutig definiert ist. Berücksichtigt werden muss hierbei allerdings der Verzerrfaktor. Wenn nämlich z.B. eine Tat aus dem Jahr 2019 erst im darauffolgenden Jahr abgeschlossen wird, wird sie auch erst in der PKS des Jahres 2020 erfasst. Die Ausgangsstatistik liefert ein fundiertes Abbild der Kriminalität in einem kommunalen Bereich.

Dies hat den Vorteil, dass die Polizei strafrechtlich relevantes Verhalten vertieft analysieren kann, um sich auf Grundlage dessen konzeptionell und nachhaltig mit den erkannten Schwerpunkten zu befassen. Beide Statistiken sind für die tägliche polizeiliche Arbeit von unersetzlichem Wert. Sie ergänzen sich bei der Gewinnung strafrechtlich relevanter Erkenntnisse, um polizeiliche Arbeit möglichst effektiv und effizient gestalten zu können.

Wohnungseinbruchskriminalität erfolgreich bekämpft

Bis in das Jahr 2019 hinein lauteten die Behördenziele: Senkung der Fallzahlen von Wohnungseinbruch und Taschendiebstahl sowie Steigerung der Aufklärungsquote bei diesen beiden Delikten. Mit Schwerpunktkontrollen, stärkerer Präsenz, der Sensibilisierung der Bevölkerung für das Thema Wohnungssicherung sowie einer direktionsübergreifenden Strategie ist es gelungen, dieses Ziel umzusetzen.

Im Jahr 2019 wurden 335 Wohnungseinbrüche gezählt und 486 Taschendiebstähle - das waren zu diesem Zeitpunkt die niedrigsten Fallzahlen der letzten zehn Jahre.

Als die Behördenstrategie 2013 ins Leben gerufen wurde, waren es noch 982 Wohnungseinbrüche. Bis 2019 gelang es die Anzahl der angezeigten Wohnungseinbrüche um fast zwei Drittel zu senken. Und damit das so bleibt, wird an der erfolgreichen Strategie festgehalten, allerdings nun nicht mehr als Behördenschwerpunkt.

In der gemeinsamen Anlaufstelle Marktstraße 47 – 49 (Kommunaler Ordnungsdienstes (KOD) und Polizei Oberhausen) beraten Polizeiexperten KOSTENLOS alle Bürgerinnen und Bürger, wie sie mit technischen Sicherungen wirkungsvoll ihre eigenen 4-Wände zusätzlich gegen Wohnungseinbrecher schützen können.

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