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Abgeordneter besucht mobile Wache

Bundestagsabgeordneter besucht mobile Wache
Abgeordneter besucht mobile Wache
Es ist eine Zusammenarbeit, die sich bewährt: Polizeibeamte gehen gemeinsam mit Mitarbeitern des Kommunalen Ordnungsdienstes Streife und bieten mit vorher angekündigten Punkten eine Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger an. Am 6. Dezember stattete der Bundestagsabgeordnete Roman Müller-Böhm der Mobilen Wache einen Besuch ab.

Der FDP-Politiker wollte mehr über die Entstehung und die Arbeit der Mobilen Wache erfahren und traf sich hierzu mit dem Polizeipräsidenten Ingolf Möhring, dem Leiter der Direktion Gefahrenabwehr Georg Bartel, dem Ordnungsdezernenten Frank Motschull sowie den Kollegen der Mobilen Wache. Der Polizeipräsident erläuterte zunächst die Historie der Mobilen Wache und kam dann darauf zu sprechen, wie diese von der Bevölkerung aufgenommen wird: "Anfangs waren viele Bürgerinnen und Bürger noch etwas zögerlich, aber mittlerweile kommen die Menschen ganz offen auf die Kolleginnen und Kollegen zu. Sie geben Hinweise, wo ihrer Ansicht nach etwas im Argen liegt oder bitten um Hilfe."

"Die Menschen nutzen das Angebot"

Von montags bis freitags stehen die Beamten an täglich wechselnden Punkten in Oberhausen. "Wo und zu welchen Uhrzeiten sie angetroffen werden können, wird auf der Internet-Seite der Polizei veröffentlicht sowie in den sozialen Medien", erklärt Präsident Ingolf Möhring. "Und die Menschen nutzen dieses Angebot auch", erzählt ein Polizeibeamter aus seiner Erfahrung. Besonders freut den Polizisten, dass sich viele Oberhausenerinnen und Oberhausener für den Einsatz der Polizei und des Kommunalen Ordnungsdienstes bedanken.

Mehr Sauberkeit und Ordnung

"Die Mobile Wache ist ein richtiger Schritt auf dem Weg zu mehr Sauberkeit und Ordnung in den Stadtteilzentren. Denn das trägt dazu bei, dass die Bürgerinnen und Bürger sich in ihrem Stadtteil gut fühlen. Die Präsenz tut außerdem ihr übriges, um den Menschen auch das Gefühl von Sicherheit zu vermitteln", meint Polizeipräsident Ingolf Möhring und ergänzt: "Gleichwohl nehmen wir hier auch im neuen Jahr Anpassungen vor und haben dank der Anregungen von Kolleginnen und Kollegen das Konzept noch optimiert."

Sicherheitsgefühl stärken

Und wer sich die Arbeit der Mobilen Wache anschaut, stellt fest, dass hier einiges passiert. Zum Beispiel nahmen die Kollegen des Ordnungsdienstes und der Polizei einen Verdächtigen fest, gegen den ein Haftbefehl bestanden hatte. "Ich finde es sehr gut, dass die Mobile Wache in dieser Regelmäßigkeit zusammenkommt und immer die Augen offen hält. Das ist ein gutes Signal für die Bevölkerung vor Ort und stärkt sicherlich auch das Sicherheitsgefühl", fasst der Bundestagsabgeordnete Roman Müller-Böhm zusammen.